Übersicht

Axesso Software

Für die Verkabelung der Leser wird wie gewohnt die EIB Zweidrahtleitung verwendet. Die Türöffner können direkt mit dem Lesegerät geschaltet werden, dafür wird eine entsprechende Hilfsspannung verwendet. Sind die Leser montiert und am EIB angeschlossen, erfordert das Einrichten der Zutrittskontrolle und des Zeitmanagements nur wenige Handgriffe.

Minimalkonfiguration

In der Minimalkonfiguration werden lediglich ein PC zur Karten- programmierung und zur Konfiguration der Leser benötigt, der über eine ComBridge A1, ComBridge MCG oder einem anderen EIBnet/IP Router mit dem EIB verbunden sein muss. Sind die Karten einmal programmiert, können der Router und der PC wieder entfernt werden. Die Lesegeräte können für die Zutrittsfunktion komplett autark arbeiten.

 

Sollen Alarmmeldungen für nicht autorisierte Zutrittsversuche, sowie Zeiterfassungs- meldungen protokolliert und ausgewertet werden, so wird ein Server-PC eingesetzt.

 

Zutrittskarten können an diesem Server PC ausgestellt werden, jedoch auch über andere vernetzte PCs die lediglich mit einem Schreibgerät und Webbrowser ausgestattet sein brauchen.

 

Der Server-PC kann auch zusätzlich für die ComBridge Studio- Webvisualisierung der EIB Anlage verwendet werden. Die Menüführung ist in solchen Fällen komplett integriert, so daß der Bediener jenach Berechtigung in demselben Browserfenster sowohl bedienen, beobachten und den Zutritt verwalten kann.

 

Systemausbau

Wird das System ausgebaut, so ist es ein Leichtes, weitere Bedienstationen hinzuzufügen. Mehrere Webstationen für das Erteilen von Zutrittsberechtigungen und Erstellen von Karten können eingerichtet werden. Die Alarmierung kann z. B. dem Sicherheitsdienst, der Pforte und gleichzeitig dem Gebäudebetrieb zur Verfügung stehen. Es ist auch möglich, das Axesso System im ComBridge Studio System nahtlos zu integrieren, so dass der Gebäudebetrieb von der EIB Visualisierung auf die Axesso Alarmierung innerhalb einer einheitlichen Menüführung zurückgreifen kann.

 

Zeitsalden können von allen autorisierten Personen im Netz abgerufen, betrachtet und, wenn erlaubt, manuell korrigiert werden.

Nicht nur in den Räumlichkeiten oder im Gebäude vor Ort, sondern per Intranet oder Internet mit VPN können zentrale Verwaltungsteams die lokalen Daten abrufen bei entsprechender Berechtigung. Damit können verteilte Zutritts- und Zeitmanagement Lösungen relativ leicht umgesetzt werden.

Benutzer, Administratoren, Kartenhalter

Benutzer können differenziert angelegt werden. Über ihr eigenes Login erhalten Benutzer Zugang nur zu den für sie vorgesehenen Menueinträgen. Kartenhalter können lediglich ihre eigenen Einzelbuchungen und Zeitsalden betrachten. Sicherheitspersonal kann Karten- und Zutrittsberechtigungen erteilen, ohne jedoch die Bewegungsdaten oder Zeitsalden sehen zu müssen. Administratoren können Räume definieren und Kartenleser zuordnen ohne jedoch Personaldaten sehen zu müssen. Dadurch wird ein hoher Sicherheits- und Vertraulichkeitsstandard gewährleistet. Diese Rechte lassen sich in der Benutzerverwaltung leicht definieren.

 

In den aufgeführten Menüvarianten ist z. B.:

  • user 1 - Administrator
  • user 2 - Personal
  • user 3 - Sicherheitsdienst